Plastikball

Hintergrund zur Einführung des Plastikballs:

Zelluloid ist ein Gefahrgut und als Produktionsmaterial weltweit auf dem Rückmarsch. Der Zugriff auf Zelluloidressourcen ist daher für die nächsten Jahre nicht mehr gesichert. Um den Fortbestand des Tischtennissports zu gewährleisten hat die ITTF vor einigen Jahren dazu aufgerufen, ein Material zu suchen, das nicht gefährlich und weltweit ausreichend sowie dauerhaft verfügbar ist. Dabei haben die Ballhersteller mit der ITTF die Lösung des Plastikballs gefunden.

Mit dieser grundlegenden Information möchten wir auf den neuen Spielball aufmerksam machen. Seit der Spielzeit (2014/2015) ist der Plastikball neben dem Zelluloidball ein eingetragenes Spielgerät, d. h. er darf im Spielbetrieb verwendet werden - sowohl auf Turnieren als auch in der Liga.

Diese Änderung ist natürlich mit einigen Bedenken verbunden. Die Erinnerung an die Einführung des 40 mm Balles wird bei vielen Aktiven noch sehr lebendig sein. Ebenso die Befürchtungen, dass sich das Spiel ähnlich stark verändert wie es damals der Fall war.

Wir haben mit vielen der sich auf dem Markt befindlichen Plastikbällen gespielt, ebenso haben wir vielen Kunden die Bälle präsentiert. Daraus ergibt sich für uns ein annähernd objektives Bild:

> Die Plastikbälle sind nun wirklich mindestens 40 mm groß, was durch den 40+ Aufdruck gekennzeichnet     wird (die Zelluloidbälle waren im Schnitt etwas kleiner, meist um die 39,8 mm).
> Die Plastikbälle spielen sich etwas langsamer
> und die Rotationsentwicklung ist etwas verringert.
> Der Ballabsprung fällt etwas höher aus.
> Der Klang beim Aufprall auf den TT-Tisch hat Ähnlichkeiten mit dem eines „kaputten Balls“.

Dazu sei noch gesagt, dass wir bisher fast ausschließlich mit „glattem Belägen“ getestet haben. Wie sich die Bälle bei Noppen- oder gar Anti-Belägen verhalten müssen wir noch weitergehend testen. Tendenziell denken wir aber schon, dass alle Spielweisen mit dem neuen Ball gut umsetzbar sind, vom  klassischen Offensivbomber bis hin zum versierten Abwehrvirtuosen.

Natürlich ändern sich die Spieleigenschaften, wenn der Ball größer wird. Besonders in Bezug auf Rotation und Geschwindigkeit, was beides elementar beim Tischtennis ist.

Wir hatten Kunden vor Ort, die uns genau das bestätigen konnte. Fairerweise muss man aber dazu sagen, dass diese über eine entsprechende Spielstärke verfügen (Landesliga aufwärts), um den Unterschied zu spüren. Genauso gab es jedoch auch Test-Kunden, die in einer „Blind-Testung“ deshalb nur den Unterschied zwischen Plastik und Zelluloid gemerkt haben, weil wir diese darauf hingewiesen haben…!

Im Großen und Ganzen wird sich für die breite Masse nicht viel ändern. An die neuen Spieleigenschaften wird man sich ebenso schnell gewöhnen wie auch an den „kaputtklingenden“ Klang der neuen Bälle. Hier wird der Schritt deutlich einfacher fallen als es beim Umstieg auf die 40 mm Bälle war.


Ggw. ist jedoch ein gravierender Nachteil des Plastikballs gegenüber dem Zelluloidball festzustellen:

Zur Zeit ist es leider noch so, dass die Plastikbälle von der Haltbarkeit her noch nicht vollständig mit den Zelluloidbällen mithalten können. Dies ist ein vorrübergehendes Merkmal der aktuellen Plastikballgeneration. Dies gilt sowohl für die Spiel- als auch für Trainingsbälle.

Ebenso gibt es noch keine orangen Bälle.

Das Problem der Haltbarkeit soll von Seiten der Hersteller zeitnah in den Griff bekommen werden, um die gewohnte Qualität liefern zu können. Wir empfehlen deshalb zu Beginn nur kleine Mengen der neuen Bälle zu ordern.

Neugierig geworden?

Wenn Sie Lust haben, sich selbst ein Bild von unserem zukünftigen Spielgerät zu machen, laden wir sie zu einem Test in unser Ladengeschäft ein. Einfach zu unseren Öffnungszeit reinschauen, Schläger stellen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

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Plastikball

Hintergrund zur Einführung des Plastikballs:

Zelluloid ist ein Gefahrgut und als Produktionsmaterial weltweit auf dem Rückmarsch. Der Zugriff auf Zelluloidressourcen ist daher für die nächsten Jahre nicht mehr gesichert. Um den Fortbestand des Tischtennissports zu gewährleisten hat die ITTF vor einigen Jahren dazu aufgerufen, ein Material zu suchen, das nicht gefährlich und weltweit ausreichend sowie dauerhaft verfügbar ist. Dabei haben die Ballhersteller mit der ITTF die Lösung des Plastikballs gefunden.

Mit dieser grundlegenden Information möchten wir auf den neuen Spielball aufmerksam machen. Seit der Spielzeit (2014/2015) ist der Plastikball neben dem Zelluloidball ein eingetragenes Spielgerät, d. h. er darf im Spielbetrieb verwendet werden - sowohl auf Turnieren als auch in der Liga.

Diese Änderung ist natürlich mit einigen Bedenken verbunden. Die Erinnerung an die Einführung des 40 mm Balles wird bei vielen Aktiven noch sehr lebendig sein. Ebenso die Befürchtungen, dass sich das Spiel ähnlich stark verändert wie es damals der Fall war.

Wir haben mit vielen der sich auf dem Markt befindlichen Plastikbällen gespielt, ebenso haben wir vielen Kunden die Bälle präsentiert. Daraus ergibt sich für uns ein annähernd objektives Bild:

> Die Plastikbälle sind nun wirklich mindestens 40 mm groß, was durch den 40+ Aufdruck gekennzeichnet     wird (die Zelluloidbälle waren im Schnitt etwas kleiner, meist um die 39,8 mm).
> Die Plastikbälle spielen sich etwas langsamer
> und die Rotationsentwicklung ist etwas verringert.
> Der Ballabsprung fällt etwas höher aus.
> Der Klang beim Aufprall auf den TT-Tisch hat Ähnlichkeiten mit dem eines „kaputten Balls“.

Dazu sei noch gesagt, dass wir bisher fast ausschließlich mit „glattem Belägen“ getestet haben. Wie sich die Bälle bei Noppen- oder gar Anti-Belägen verhalten müssen wir noch weitergehend testen. Tendenziell denken wir aber schon, dass alle Spielweisen mit dem neuen Ball gut umsetzbar sind, vom  klassischen Offensivbomber bis hin zum versierten Abwehrvirtuosen.

Natürlich ändern sich die Spieleigenschaften, wenn der Ball größer wird. Besonders in Bezug auf Rotation und Geschwindigkeit, was beides elementar beim Tischtennis ist.

Wir hatten Kunden vor Ort, die uns genau das bestätigen konnte. Fairerweise muss man aber dazu sagen, dass diese über eine entsprechende Spielstärke verfügen (Landesliga aufwärts), um den Unterschied zu spüren. Genauso gab es jedoch auch Test-Kunden, die in einer „Blind-Testung“ deshalb nur den Unterschied zwischen Plastik und Zelluloid gemerkt haben, weil wir diese darauf hingewiesen haben…!

Im Großen und Ganzen wird sich für die breite Masse nicht viel ändern. An die neuen Spieleigenschaften wird man sich ebenso schnell gewöhnen wie auch an den „kaputtklingenden“ Klang der neuen Bälle. Hier wird der Schritt deutlich einfacher fallen als es beim Umstieg auf die 40 mm Bälle war.


Ggw. ist jedoch ein gravierender Nachteil des Plastikballs gegenüber dem Zelluloidball festzustellen:

Zur Zeit ist es leider noch so, dass die Plastikbälle von der Haltbarkeit her noch nicht vollständig mit den Zelluloidbällen mithalten können. Dies ist ein vorrübergehendes Merkmal der aktuellen Plastikballgeneration. Dies gilt sowohl für die Spiel- als auch für Trainingsbälle.

Ebenso gibt es noch keine orangen Bälle.

Das Problem der Haltbarkeit soll von Seiten der Hersteller zeitnah in den Griff bekommen werden, um die gewohnte Qualität liefern zu können. Wir empfehlen deshalb zu Beginn nur kleine Mengen der neuen Bälle zu ordern.

Neugierig geworden?

Wenn Sie Lust haben, sich selbst ein Bild von unserem zukünftigen Spielgerät zu machen, laden wir sie zu einem Test in unser Ladengeschäft ein. Einfach zu unseren Öffnungszeit reinschauen, Schläger stellen wir Ihnen gerne zur Verfügung.