Die Materialwerte

Wie in vielen Lebensbereich auch, gibt es Werte/Messergebnisse, welche Anhaltspunkte und genauere Entscheidungsräume für z. B. die Passgenauigkeit eines Belages zur eigenen Spielweise geben können – so natürlich auch beim Tischtennis.
Die unten aufgezählten Werte geben die häufigsten, in Tischtennis-Katalogen gedruckten Werte wieder, um die Entscheidung für einen Belag etc. etwas zu vereinfachen.

Sich jedoch beim Belag-/Holzkauf rein auf diese Werte zu verlassen, geht - nach unseren Erfahrungsberichten von Kunden - meist nach hinten los. Also: Ruhig nach den Werten gehen, jedoch dann das Material  - am besten - im echten Leben/im Shop kurz "antesten".

Tempo:
Dieser Wert gibt an, wie schnell das Material in Bezug auf Absprung und Beschleunigung ist.

Effet (Nur beim Belag):
Dieser Wert gibt Auskunft über die Rotationsfähigkeit des Belages.BEACHTE: Bei langsamen Schlägen gibt das Obergummi den Hauptimpuls der Rotation, bei schnellen Schlägen ist der Schwamm Ausschlaggebend.

Zusätzlich beeinflusst die Härte des Holzes den Effet. Ein eher hartes Holz erzeugt weniger Spin als ein eher weiches Holz.

Kontrolle:
Dieser Wert basiert hauptsächlich auf Spielerfahrungen, sowohl von uns als auch die der Kunden. Der angegebene Wert muss immer in Relation zu dem gespielten Holz gesehen werden. Zusätzlich sollte man nie den reinen Kontrollwert verschiedener Beläge miteinander vergleichen, sondern immer zusätzlich auch die Tempowerte beachten.

Abschließend muss noch die Schwammstärke berücksichtigt werden. MERKE: Je dicker ein Belag ist, umso schneller und unkontrollierter wird er!

Störeffekt (Nur beim Belag):
Diese Effekte findet man ausschließlich bei Noppen oder Antispin-Belägen. Klassische Spielsituationen sind Konterbälle, die auf einmal „abtauchen“ oder Schupfbälle die plötzlich beschleunigen.

Grundsätzlich lässt sich aber sagen: Je höher der Störeffekt eines Belages ist, umso schwieriger ist dieser für den Spieler zu kontrollieren.

Schwammhärte:
Neben Faktoren wie Oberflächenstruktur, Oberflächenhärte, Noppengeometrie, Effetwert und mögliche Frischklebetechnologien beeinflusst die Schwammhärte eines Belages das Spielgefühl.

Die Schwammhärte beeinflusst auch das sog. Fenster über dem Netz, das ein Ball passieren muss, um auf dem Tisch zu landen. Je weicher der Schwamm eines Belages ist, umso höher springt der Ball nach oben raus. Allerdings kommt er auch früher wieder nach unten. Je härter ein Schwamm ist, desto mehr springt der Ball nach vorne raus. Das bedeutet, dass das Fenster bei einem weichen Schwamm insgesamt größer ist als bei einem harten Schwamm.

WICHTIG: Aus der reinen Schwammhärte lässt sich keine grundsätzliche Aussage über die Spieleigenschaften eines Belages treffen; es müssen immer alle Teilbereiche eines Belages beachtet werden. 

Biegefestigkeit (Nur beim Holz):
Die Biegefestigkeit bei einem Holz gibt Auskunft über die Elastizität und Steifheit. Ein Holz mit einem hohen Biegefestigkeitswert wird weniger Vibrationen beim Schlag verursachen als ein Holz mit einem niedrigen Wert.

Wie in vielen Lebensbereich auch, gibt es Werte/Messergebnisse, welche Anhaltspunkte und genauere Entscheidungsräume für z. B. die Passgenauigkeit eines Belages zur eigenen Spielweise... mehr erfahren »
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Die Materialwerte

Wie in vielen Lebensbereich auch, gibt es Werte/Messergebnisse, welche Anhaltspunkte und genauere Entscheidungsräume für z. B. die Passgenauigkeit eines Belages zur eigenen Spielweise geben können – so natürlich auch beim Tischtennis.
Die unten aufgezählten Werte geben die häufigsten, in Tischtennis-Katalogen gedruckten Werte wieder, um die Entscheidung für einen Belag etc. etwas zu vereinfachen.

Sich jedoch beim Belag-/Holzkauf rein auf diese Werte zu verlassen, geht - nach unseren Erfahrungsberichten von Kunden - meist nach hinten los. Also: Ruhig nach den Werten gehen, jedoch dann das Material  - am besten - im echten Leben/im Shop kurz "antesten".

Tempo:
Dieser Wert gibt an, wie schnell das Material in Bezug auf Absprung und Beschleunigung ist.

Effet (Nur beim Belag):
Dieser Wert gibt Auskunft über die Rotationsfähigkeit des Belages.BEACHTE: Bei langsamen Schlägen gibt das Obergummi den Hauptimpuls der Rotation, bei schnellen Schlägen ist der Schwamm Ausschlaggebend.

Zusätzlich beeinflusst die Härte des Holzes den Effet. Ein eher hartes Holz erzeugt weniger Spin als ein eher weiches Holz.

Kontrolle:
Dieser Wert basiert hauptsächlich auf Spielerfahrungen, sowohl von uns als auch die der Kunden. Der angegebene Wert muss immer in Relation zu dem gespielten Holz gesehen werden. Zusätzlich sollte man nie den reinen Kontrollwert verschiedener Beläge miteinander vergleichen, sondern immer zusätzlich auch die Tempowerte beachten.

Abschließend muss noch die Schwammstärke berücksichtigt werden. MERKE: Je dicker ein Belag ist, umso schneller und unkontrollierter wird er!

Störeffekt (Nur beim Belag):
Diese Effekte findet man ausschließlich bei Noppen oder Antispin-Belägen. Klassische Spielsituationen sind Konterbälle, die auf einmal „abtauchen“ oder Schupfbälle die plötzlich beschleunigen.

Grundsätzlich lässt sich aber sagen: Je höher der Störeffekt eines Belages ist, umso schwieriger ist dieser für den Spieler zu kontrollieren.

Schwammhärte:
Neben Faktoren wie Oberflächenstruktur, Oberflächenhärte, Noppengeometrie, Effetwert und mögliche Frischklebetechnologien beeinflusst die Schwammhärte eines Belages das Spielgefühl.

Die Schwammhärte beeinflusst auch das sog. Fenster über dem Netz, das ein Ball passieren muss, um auf dem Tisch zu landen. Je weicher der Schwamm eines Belages ist, umso höher springt der Ball nach oben raus. Allerdings kommt er auch früher wieder nach unten. Je härter ein Schwamm ist, desto mehr springt der Ball nach vorne raus. Das bedeutet, dass das Fenster bei einem weichen Schwamm insgesamt größer ist als bei einem harten Schwamm.

WICHTIG: Aus der reinen Schwammhärte lässt sich keine grundsätzliche Aussage über die Spieleigenschaften eines Belages treffen; es müssen immer alle Teilbereiche eines Belages beachtet werden. 

Biegefestigkeit (Nur beim Holz):
Die Biegefestigkeit bei einem Holz gibt Auskunft über die Elastizität und Steifheit. Ein Holz mit einem hohen Biegefestigkeitswert wird weniger Vibrationen beim Schlag verursachen als ein Holz mit einem niedrigen Wert.