Der Belag

Den richtigen Belag für die eigene Spielweise zu finden ist einer der Schlüssel, die zu einem erfolgreichen Spiel führen können. Auch wenn es eine Vielzahl an unterschiedlichen Belägen gibt, kann man diese doch in Kategorien einordnen.

Frischklebe-/Tuningbeläge:
Das vor einigen Jahren verbotene Frischkleben/Tunen von Belägen hatte in der Frischklebe-Ära für mehr Elastizität und Katapult beim Belagschwamm gesorgt, was jedoch zu Einbußen der Kontrolle führte. Seit dem Verbot des Frischklebens wird der gewünschte Effekt der höheren Schnelligkeit/des größeren Rotationsfreudigkeit eines Belages durch den heute schon "eingebauten" Effekt des Frischklebens beim Belag erreicht.

Somit generieren diese Beläge bei gleicher Schlagbewegung deutlich mehr Geschwindigkeit und Rotation als klassische Beläge und können beinahe mit den  „frisierten“ Beläge aus der „Frischklebezeit“ mithalten.  Insgesamt fällt das aktive Spielen leichter, jedoch muss man Abzüge im passiven Spiel in Kauf nehmen, da z. B. beim Blocken die Bälle weiter rausspringen und dadurch etwas schwerer zu kontrollieren sind. Der "Spielspaß" dieser Beläge ist laut Kundenaussagen größer.

Je nach Belagtyp fällt der Frischklebeeffekt unterschiedlich aus. So gibt es Beläge, welche einen so leichten Frischklebeeffekt haben, dass man ihn kaum wahrnimmt. Genauso gibt es aber auch Beläge, wo der Effekt so stark ausgeprägt ist, dass dieser Effekt die eigene Spieltechnik entscheidend beeinflusst, wenn keine Anpassung durch regelmäßiges Training an den neuen Belag erfolgt.

Klassische Beläge:
Als klassische Beläge bezeichnen wir Beläge ohne Frischklebeeffekt. Die Beläge spielen sich insgesamt deutlich kontrollierter, vor allem im passiven Spiel oder bei Abwehrschlägen.

Im aktiven Spiel muss man im Vergleich zu Belägen mit Frischklebeeffekt mehr tun, um die gleiche Rotation und Geschwindigkeit zu erreichen. Ebenso muss man die charakteristische Kurve beim Topspin durch die eigene Schlagbewegung erzeugen.

Klassisch bedeutet auch nicht gleich klassisch. So spielen sich die heutigen klassischen Belägen aufgrund der neueren Schwammtechnologie etwas dynamischer, als Beläge älterer Generation (z. B. DONIC "Vario", YASAKA "Mark V").

"China" Beläge:
Das charakteristische Merkmal eines sog. China-Belages ist die Oberfläche. Im Gegensatz zu den meisten europäischen Belägen verfügen diese über ein extrem klebriges Obergummi (das gilt auch für die Frischklebeversionen), welches ein enormes Rotationspotential erzeugt. Des Weiteren sind die China-Beläge meistens etwas unelastischer, was zu einem sehr kontrollierten Spiel - auch bei dickeren Belägen -  führt.

Kurze Noppen:
Als kurze Noppenbeläge bezeichnet man Beläge, bei denen die Noppen nicht länger als 0,9 mm sind.

Ein Vorteil bei der kurzen Noppe ist die relative Schnittunempfindlichkeit gegenüber glatten Belägen. Andersrum wird aber auch weniger Schnitt erzeugt.
Die meisten kurzen Noppen sind für das schnelle, direkte Spiel am Tisch ausgelegt. Es gibt aber auch Varianten, die durch eingebauten Störeffekt zu einer Spielweise geeignet sind, die deutlich kontrollierter ist (bis hin zum Abwehrspiel).

Lange Noppen:
Als lange Noppenbeläge bezeichnet man Beläge, bei denen die Noppen zwischen 0,9 mm und 1,8 mm lang sind (Noppen mit einer Länge von 0,9 mm bis 1,3 mm bezeichnet man zum Teil auch als halblange Noppen).

Die Vielfalt, die lange Noppenbeläge bieten, wird oft unterschätzt. Nicht nur, dass sich die Beläge von Produkt zu Produkt anders spielen, auch die eigene Spielweise entscheidet im hohen Maße darüber, welchen Effekt die Noppe erzeugt.
Traditionell sind lange Noppenbeläge eher für ein kotrolliertes Spiel aus der Distanz zum Tisch bekannt. Es gibt aber auch Beläge, die eine durchaus offensive Spielart nah am Tisch bevorzugen.

Anti-Spin Beläge:
Der Anti-Spin Belag kennzeichnet sich durch die Eigenschaft, sämtliche ankommende Rotation zu absorbieren. Dies führt leider auch dazu, dass diese Beläge selber keine Rotation erzeugen können.

Die Anti-Spin Beläge sind für Abwehrspieler gedacht, die bevorzugt Bälle einfach zurückspielen möchten, aber auch für Angriffsspieler am Tisch, die den sog. "Treibschlag" beherrschen. 

Den richtigen Belag für die eigene Spielweise zu finden ist einer der Schlüssel, die zu einem erfolgreichen Spiel führen können. Auch wenn es eine Vielzahl an... mehr erfahren »
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Der Belag

Den richtigen Belag für die eigene Spielweise zu finden ist einer der Schlüssel, die zu einem erfolgreichen Spiel führen können. Auch wenn es eine Vielzahl an unterschiedlichen Belägen gibt, kann man diese doch in Kategorien einordnen.

Frischklebe-/Tuningbeläge:
Das vor einigen Jahren verbotene Frischkleben/Tunen von Belägen hatte in der Frischklebe-Ära für mehr Elastizität und Katapult beim Belagschwamm gesorgt, was jedoch zu Einbußen der Kontrolle führte. Seit dem Verbot des Frischklebens wird der gewünschte Effekt der höheren Schnelligkeit/des größeren Rotationsfreudigkeit eines Belages durch den heute schon "eingebauten" Effekt des Frischklebens beim Belag erreicht.

Somit generieren diese Beläge bei gleicher Schlagbewegung deutlich mehr Geschwindigkeit und Rotation als klassische Beläge und können beinahe mit den  „frisierten“ Beläge aus der „Frischklebezeit“ mithalten.  Insgesamt fällt das aktive Spielen leichter, jedoch muss man Abzüge im passiven Spiel in Kauf nehmen, da z. B. beim Blocken die Bälle weiter rausspringen und dadurch etwas schwerer zu kontrollieren sind. Der "Spielspaß" dieser Beläge ist laut Kundenaussagen größer.

Je nach Belagtyp fällt der Frischklebeeffekt unterschiedlich aus. So gibt es Beläge, welche einen so leichten Frischklebeeffekt haben, dass man ihn kaum wahrnimmt. Genauso gibt es aber auch Beläge, wo der Effekt so stark ausgeprägt ist, dass dieser Effekt die eigene Spieltechnik entscheidend beeinflusst, wenn keine Anpassung durch regelmäßiges Training an den neuen Belag erfolgt.

Klassische Beläge:
Als klassische Beläge bezeichnen wir Beläge ohne Frischklebeeffekt. Die Beläge spielen sich insgesamt deutlich kontrollierter, vor allem im passiven Spiel oder bei Abwehrschlägen.

Im aktiven Spiel muss man im Vergleich zu Belägen mit Frischklebeeffekt mehr tun, um die gleiche Rotation und Geschwindigkeit zu erreichen. Ebenso muss man die charakteristische Kurve beim Topspin durch die eigene Schlagbewegung erzeugen.

Klassisch bedeutet auch nicht gleich klassisch. So spielen sich die heutigen klassischen Belägen aufgrund der neueren Schwammtechnologie etwas dynamischer, als Beläge älterer Generation (z. B. DONIC "Vario", YASAKA "Mark V").

"China" Beläge:
Das charakteristische Merkmal eines sog. China-Belages ist die Oberfläche. Im Gegensatz zu den meisten europäischen Belägen verfügen diese über ein extrem klebriges Obergummi (das gilt auch für die Frischklebeversionen), welches ein enormes Rotationspotential erzeugt. Des Weiteren sind die China-Beläge meistens etwas unelastischer, was zu einem sehr kontrollierten Spiel - auch bei dickeren Belägen -  führt.

Kurze Noppen:
Als kurze Noppenbeläge bezeichnet man Beläge, bei denen die Noppen nicht länger als 0,9 mm sind.

Ein Vorteil bei der kurzen Noppe ist die relative Schnittunempfindlichkeit gegenüber glatten Belägen. Andersrum wird aber auch weniger Schnitt erzeugt.
Die meisten kurzen Noppen sind für das schnelle, direkte Spiel am Tisch ausgelegt. Es gibt aber auch Varianten, die durch eingebauten Störeffekt zu einer Spielweise geeignet sind, die deutlich kontrollierter ist (bis hin zum Abwehrspiel).

Lange Noppen:
Als lange Noppenbeläge bezeichnet man Beläge, bei denen die Noppen zwischen 0,9 mm und 1,8 mm lang sind (Noppen mit einer Länge von 0,9 mm bis 1,3 mm bezeichnet man zum Teil auch als halblange Noppen).

Die Vielfalt, die lange Noppenbeläge bieten, wird oft unterschätzt. Nicht nur, dass sich die Beläge von Produkt zu Produkt anders spielen, auch die eigene Spielweise entscheidet im hohen Maße darüber, welchen Effekt die Noppe erzeugt.
Traditionell sind lange Noppenbeläge eher für ein kotrolliertes Spiel aus der Distanz zum Tisch bekannt. Es gibt aber auch Beläge, die eine durchaus offensive Spielart nah am Tisch bevorzugen.

Anti-Spin Beläge:
Der Anti-Spin Belag kennzeichnet sich durch die Eigenschaft, sämtliche ankommende Rotation zu absorbieren. Dies führt leider auch dazu, dass diese Beläge selber keine Rotation erzeugen können.

Die Anti-Spin Beläge sind für Abwehrspieler gedacht, die bevorzugt Bälle einfach zurückspielen möchten, aber auch für Angriffsspieler am Tisch, die den sog. "Treibschlag" beherrschen.