Das Holz

Die Wahl des richtigen Holzes kann darüber entscheiden, in welche Richtung das eigene Spiel geht. Der beste Kontrollbelag nützt nichts, wenn das Holz „eine Rakete“ ist. Auch hier gilt es, das Holz sowohl auf die eigene Spielweise als auch auf die gewünschten Beläge anzupassen.

Somit verwundert es nicht, dass für viele Spieler das Holz „die Seele des Schlägers“ ist und ein für sich persönlich „gefundenes Holz“ nicht einfach ausgetauscht wird. Ab und an kann es jedoch Sinn machen, den Schritt zu einem neuen Holz zu wagen, da bspw. auch das Holz „arbeitet“ und über die Jahre an Elastizität verliert.

 

Vollholz:
Die meisten Hölzer, die vertrieben werden, sind sog. Vollhölzer. Das bedeutet, dass keine weiteren Materialen (außer Holz) verarbeitet wurden.

Die Vielfalt, die dieser Bereich bietet, ist fast grenzenlos. Es gibt eine Vielzahl an verschiedenen Holztypen (Kiri, Limba, Koto, Mahagoni, etc., um nur einige zu nennen), welche sich je nach dicke und Verwendung innerhalb des Holzes (Innen-, Mittel-, Aussenfunier) zu völlig anderen Spielerlebnissen führen. Diese hier alle aufzuzählen würde den Rahmen sprengen.
Im groben unterscheidet man Hölzer an der spürbaren Härte beim Schlag selbst. Ein hartes Holz ist hilfreich bei einer sehr direkten, auf Tempo ausgelegten Spielweise. Ein weiches Holz begünstigt eher das rotationsreiche, gefühlvolle Spiel, sowohl offensiv als auch defensiv.
Je nach Holz kann sich auch ein Belag unterschiedlich spielen. Das hängt mit der Interaktion von Holz und Belag zusammen. Ein Beispiel: Ein sehr weicher Belag wird auf einem sehr weichen Holz deutlich weniger Durchschlagskraft besitzen als auf einem harten Holz.

Sonderfall Balsa:
Die Holzart, auf die wir gerne gesondert eingehen möchten, ist Balsa.

Balsa ist ein extrem leichtes, weiches Holz. Dadurch sinkt auch das Gesamtgewicht des Schlägers, was für viele Spieler durchaus als sehr angenehm empfunden wird.
Zusätzlich ermöglicht ein Balsaholz ein sehr weiches Spiel, was oft zu mehr Ballwechseln und mehr Kontrolle führt. Außerdem ist Balsa ein sehr vibrationsarmes Holz.
Um bei dieser Art von Hölzern trotz des weichen Kerns die Durchschlagskraft nicht zu verlieren, werden oft harte Aussenfuniere verbaut. Zum Teil wird hier auf Kunstfasern zurückgegriffen, um mehr Durschlagskraft/Power zu errreichen.  

Kunstfaserhölzer:
Als Kunstfaserholz bezeichnen wir Hölzer, die zusätzlich zu den herkömmlichen Holzfurnieren Schichten aus anderen Materialien verbaut haben. Beispiele hierfür sind Carbon, Glasfiber, Kevlar, Titanium, Aluminium, Aramid oder Texalium.

Hauptsächlich werden diese Fasern benutzt, um zum einen die Steifheit des Holzes zu erhöhen (höhere Steifheit = weniger Vibrationen beim Balltreffpunkt), zum anderen um das Holz direkter spielen zu können. Zusätzlich erhöht eine Kunstfaser den optimalen Balltreffpunkt des Holzes, d.h. die Zone, wo der Schläger beim Balltreffpunkt sein volles Potential entfalten kann (der sog. Sweetspot).

Wie bei den Vollhölzern, gibt es auch hier Unterschiede.  Bspw. ist es ein Unterschied, ob man ein gesamtes Furnier aus dem Material hat oder ob man nur ein „Netz“, sog. Fleece, verbaut. Während ein klassisches Carbonholz mit einem Carbonfurnier sich eher hart spielen wird, führt ein Carbonfleece zu einem eher gefühlvollen Spielgefühl mit geringen Einbußen in der Durchschlagskraft.

Die Wahl des richtigen Holzes kann darüber entscheiden, in welche Richtung das eigene Spiel geht. Der beste Kontrollbelag nützt nichts, wenn das Holz „eine Rakete“ ist. Auch... mehr erfahren »
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Das Holz

Die Wahl des richtigen Holzes kann darüber entscheiden, in welche Richtung das eigene Spiel geht. Der beste Kontrollbelag nützt nichts, wenn das Holz „eine Rakete“ ist. Auch hier gilt es, das Holz sowohl auf die eigene Spielweise als auch auf die gewünschten Beläge anzupassen.

Somit verwundert es nicht, dass für viele Spieler das Holz „die Seele des Schlägers“ ist und ein für sich persönlich „gefundenes Holz“ nicht einfach ausgetauscht wird. Ab und an kann es jedoch Sinn machen, den Schritt zu einem neuen Holz zu wagen, da bspw. auch das Holz „arbeitet“ und über die Jahre an Elastizität verliert.

 

Vollholz:
Die meisten Hölzer, die vertrieben werden, sind sog. Vollhölzer. Das bedeutet, dass keine weiteren Materialen (außer Holz) verarbeitet wurden.

Die Vielfalt, die dieser Bereich bietet, ist fast grenzenlos. Es gibt eine Vielzahl an verschiedenen Holztypen (Kiri, Limba, Koto, Mahagoni, etc., um nur einige zu nennen), welche sich je nach dicke und Verwendung innerhalb des Holzes (Innen-, Mittel-, Aussenfunier) zu völlig anderen Spielerlebnissen führen. Diese hier alle aufzuzählen würde den Rahmen sprengen.
Im groben unterscheidet man Hölzer an der spürbaren Härte beim Schlag selbst. Ein hartes Holz ist hilfreich bei einer sehr direkten, auf Tempo ausgelegten Spielweise. Ein weiches Holz begünstigt eher das rotationsreiche, gefühlvolle Spiel, sowohl offensiv als auch defensiv.
Je nach Holz kann sich auch ein Belag unterschiedlich spielen. Das hängt mit der Interaktion von Holz und Belag zusammen. Ein Beispiel: Ein sehr weicher Belag wird auf einem sehr weichen Holz deutlich weniger Durchschlagskraft besitzen als auf einem harten Holz.

Sonderfall Balsa:
Die Holzart, auf die wir gerne gesondert eingehen möchten, ist Balsa.

Balsa ist ein extrem leichtes, weiches Holz. Dadurch sinkt auch das Gesamtgewicht des Schlägers, was für viele Spieler durchaus als sehr angenehm empfunden wird.
Zusätzlich ermöglicht ein Balsaholz ein sehr weiches Spiel, was oft zu mehr Ballwechseln und mehr Kontrolle führt. Außerdem ist Balsa ein sehr vibrationsarmes Holz.
Um bei dieser Art von Hölzern trotz des weichen Kerns die Durchschlagskraft nicht zu verlieren, werden oft harte Aussenfuniere verbaut. Zum Teil wird hier auf Kunstfasern zurückgegriffen, um mehr Durschlagskraft/Power zu errreichen.  

Kunstfaserhölzer:
Als Kunstfaserholz bezeichnen wir Hölzer, die zusätzlich zu den herkömmlichen Holzfurnieren Schichten aus anderen Materialien verbaut haben. Beispiele hierfür sind Carbon, Glasfiber, Kevlar, Titanium, Aluminium, Aramid oder Texalium.

Hauptsächlich werden diese Fasern benutzt, um zum einen die Steifheit des Holzes zu erhöhen (höhere Steifheit = weniger Vibrationen beim Balltreffpunkt), zum anderen um das Holz direkter spielen zu können. Zusätzlich erhöht eine Kunstfaser den optimalen Balltreffpunkt des Holzes, d.h. die Zone, wo der Schläger beim Balltreffpunkt sein volles Potential entfalten kann (der sog. Sweetspot).

Wie bei den Vollhölzern, gibt es auch hier Unterschiede.  Bspw. ist es ein Unterschied, ob man ein gesamtes Furnier aus dem Material hat oder ob man nur ein „Netz“, sog. Fleece, verbaut. Während ein klassisches Carbonholz mit einem Carbonfurnier sich eher hart spielen wird, führt ein Carbonfleece zu einem eher gefühlvollen Spielgefühl mit geringen Einbußen in der Durchschlagskraft.